Schlagwort-Archiv: Neuerscheinungen

Radiogeschichte

Der Schwerpunkt der radiogeschichtlichen Forschung lag in Deutschland über Jahrzehnte auf den ‚klassischen‘ Ansätzen der Geschichts-, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die sich vorwiegend mit den Rundfunkanstalten als Institutionen, der Medienpolitik und der Kommunikatorforschung beschäftigten. Erst ab der Mitte der 70er Jahre und verstärkt in den 80er Jahren wurden (unter den Mitgliedern des „Studienkreises Rundfunk und Geschichte“ und in Zusammenhang mit der Etablierung einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Medienwissenschaft) auch Konzepte für eine Programmgeschichte bzw. eine Geschichte der Produkte und Inhalte der Medien Hörfunk und Fernsehen diskutiert. 1997 legte das Deutsche Rundfunkarchiv eine erste umfangreiche „Programmgeschichte des Hörfunks in der Weimarer Republik“ vor (vgl. Leonhard 1997), danach folgten weitere Forschungsprojekte zum Radio in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus sowie in der Nachkriegszeit und den 50er Jahren, die die Aspekte Programm und Rezeption/Publikum genauer untersuchten (vgl. Marßolek/von Saldern 1998 und Dussel 2002). Seit einigen Jahren liegt nun auch eine „Kultur- und Programmgeschichte des öffentlich-rechtlichen Hörfunks in der Bundesrepublik Deutschland“ vor (vgl. Marchal 2004).

Über einen langen Zeitraum wurde im wissenschaftlichen Diskurs darüber debattiert, ob der Rundfunk in der Geschichte der Motor, das Instrument, der Indikator oder der Spiegel des gesellschaftlichen bzw. kulturellen Wandels ist und wie groß der Einfluss der Macher (der Kommunikatoren) auf die Rezeption und das Radiopublikum tatsächlich ist. Die Forschung der vergangenen zehn Jahre hat gezeigt, dass alle Aspekte (Motor und Spiegel, Macher und Publikum, Programmstrukturen und Inhalte, Technik und Gestaltung, Institution und Rezeption) wichtige Faktoren in einem Beziehungsgeflecht des Mediums sind und es keine einfachen Erklärungsmuster gibt – die Forschung zur Radiogeschichte musste auch aus diesem Grunde immer vielschichtiger bzw. multifaktorieller werden. So wird in der neueren Radioforschung beispielsweise der Rezeption bzw. der Rolle des Hörers nicht nur wesentlich mehr Beachtung geschenkt, sondern die Bedeutung des Publikums für die Entwicklung des Mediums und seiner Inhalte deutlich höher eingeschätzt als in der älteren Rundfunkforschung (vgl. Dussel 2002: 14-32, 408 f.).

Obwohl – im Vergleich zum Gesamtbestand der Literatur über das Radio – relativ viele Publikationen zur Radiogeschichte vorliegen, sind dennoch weder alle rundfunkhistorischen Phasen und regionalen Besonderheiten noch alle Ebenen des Mediums (Programme, Sendeformen, Rezeption, Einfluss der Technik und anderer Faktoren auf die Produkte/Inhalte/Gestaltung) in gleichem Umfang und mit gleicher Intensität untersucht worden. Der Schwerpunkt der meisten größeren wissenschaftlichen Projekte lag bisher auf dem Zeitraum von der Einführung des Mediums in den 20er Jahren bis zum Ende der 50er Jahre/Anfang der 60er Jahre, also bis zur Etablierungsphase des neuen Mediums Fernsehen.

Felder der Radiogeschichtsschreibung

Radiogeschichte als Geschichte eines Einzelmediums kann mit dem Schwerpunkt auf einem oder mehreren Feldern des Mediums geschrieben werden. In der Forschung finden sich vier typische Ansätze der Mediengeschichtsschreibung (vgl. Hickethier 2002: 179), die im Folgenden kurz beschrieben werden und für die jeweils exemplarische Publikationen genannt werden:

  • Die Technikgeschichte des Radios beschäftigt sich mit den Erfindungen, die dem Radio zugrunde liegen, und den weiteren technologischen Entwicklungsschritten des Mediums (z. B. Rindfleisch 1985, Riegler 2008). Die Sendetechnik findet hierbei eine deutlich stärkere Berücksichtigung als die Produktions- bzw. Studiotechnik des Radios.
  •  Die Institutions- und Organisationsgeschichte arbeitet die institutionellen, politischen, ökonomischen und medienrechtlichen Rahmenbedingungen heraus und beschreibt die Veränderungen in den Rundfunkanstalten als gesellschaftliche Institutionen und in der Medienpolitik (z. B. Lerg 1970 und Bausch u. a. 1980).
  • Die Programmgeschichte untersucht die Konzepte, Strukturen, Inhalte und Ziele von Radioprogrammen (z. B. Leonhard 1997 und Marchal 2004); als Produktgeschichte auch die Themen, Motive, Genres und Gestaltungsformen der Sendungen. Von den unterschiedlichen Sendeformen, die sich im Radioprogramm finden, liegen zur Geschichte des Hörspiels und seinen Formen bislang die meisten Publikationen vor (vgl. dazu die Monografien zur Hörspielgeschichte, Schätzlein 2009).
  • Die Rezeptionsgeschichte rückt das Radiohören, den (einzelnen) Hörer bzw. das Publikum in den Mittelpunkt der Untersuchung und erforscht Veränderungen auf der Ebene der Medienrezeption sowie die Wechselwirkungen zwischen Publikum und Radioprogramm (z. B. Marßolek/von Saldern 1998 und Falkenberg 2005).

Neben diesen Hauptrichtungen radiogeschichtlicher Forschung gibt es weitere mediengeschichtliche Arbeitsfelder, die in der Gesamtzahl der zum Radio vorliegenden Veröffentlichungen zurzeit (noch) eine etwas geringere Rolle spielen, beispielsweise die Theoriegeschichte (Hagen 2005), Diskursgeschichte (Lenk 1997, Schneider 2002 ff.) und Sozialgeschichte (Dahl 1983, Mäusli 1999, Penka 1999) des Radios. Eine Zusammenfassung des Forschungsstands und der bis 2003 erschienenen Publikationen im Bereich der Institutionsgeschichte ab 1945 gab zuletzt Ansgar Diller (2006). […]

Weiterlesen bei als Vorschau bei Google Books
Weiterlesen bei als Vorschau oder PDF-Dokument bei SpringerLink
Kaufen bei Buchhandel.de, Amazon, Buecher.de, Buch.de, Buchkatalog.de, Libri oder direkt beim Verlag

Frank Schätzlein: Geschichte. In: Hans J. Kleinsteuber: Radio. Eine Einführung. Unter Mitarbeit von Ralph Eichmann, Uwe Hasebrink, Corinna Lüthje, Norman Müller und Frank Schätzlein. Wiesbaden: VS – Verlag für Sozialwissenschaften 2012, S. 63-81.

1. Entwicklung der Radiogeschichtsschreibung (S. 63)
2. Felder der Radiogeschichtsschreibung (S. 64)
3. Phasen der Radiogeschichte (S. 65)
4. Vorgeschichte des Radios (S. 66)
5. Etablierung des Radios in der Weimarer Republik (S. 67)
6. Radio als Massen- und Propagandamedium im Nationalsozialismus (S. 68)
7. Radio in der Nachkriegszeit und der Umbau des Rundfunksystems (S. 70)
8. Das „Radiojahrzehnt“ in den 50er Jahren (S. 71)
9. Konkurrenz zum Fernsehen: der Wandel des Radioprogramms in den 60er und 70er Jahren (S. 73)
10. Radio im dualen Rundfunksystem (S. 75)
11. Radio im wiedervereinigten Deutschland (S. 76)
12. Perspektiven der Radiogeschichtsschreibung (S. 78)
13. Fragen zur Wiederholung und Vertiefung (S. 79)
14. Definitionen und Erklärungen (S. 80)

Radiotheorien

Aus medienwissenschaftlicher Sicht lassen sich in Bezug auf das Radio die drei Bereiche Radiogeschichte, Radioanalyse und Radiotheorie unterscheiden (vgl. Hickethier 2003: 332 f.). Dabei kommt der Radiotheorie die Aufgabe zu, die „Gesetzmäßigkeiten“ des Mediums zu erforschen, zu beschreiben und zu systematisieren. Die Aussagen der Theorie und die Darstellungen der Radiogeschichtsschreibung werden durch Analysen in Einzeluntersuchungen von konkreten Programmen und Sendungen überprüft. Umgekehrt entstehen wissenschaftliche Theorien des Radios erst durch die Analyse des Mediums bzw. der Medienprodukte (vgl. Faulstich 1981) oder auch durch die Verallgemeinerung von Beobachtungen und Erfahrungen in der Medienpraxis. Und schließlich gibt es auch Wechselbeziehungen zwischen der Radiotheorie und der Radiogeschichte (vgl. Hagen 2005): Denn zum einen liefert die Geschichte des Mediums das Material für die Entwicklung von Theorien, zum anderen können Theorieansätze umgekehrt auch Impulse und Orientierungspunkte für die Radiogeschichtsschreibung liefern oder als Gegenstand einer Theoriegeschichte des Radios fungieren.

Radiotheorien können als in sich geschlossene Systeme von allgemeingültigen Aussagen über die Merkmale, Strukturen und Funktionen des Mediums Hörfunk verstanden werden – das Medium soll dabei tendenziell als Ganzes erfasst werden (nicht nur ein einzelner Teilbereich wie beispielsweise nur die Sendeform Hörspiel oder ausschließlich die Radionutzung bzw. der Rezeptionsvorgang). Der Begriff „Radiotheorie“ wird jedoch in der Öffentlichkeit, in der Medienpraxis und auch in der Wissenschaft mit sehr unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. Die Auseinandersetzung mit Radiotheorien wird dadurch verkompliziert, dass zum Teil (historische) Diskurse über das Radio als „Theorie“ eingestuft werden, obwohl es sich nicht um Arbeiten mit dem Anspruch einer Einzelmedientheorie handelt.

Um Radiotheorien und Texte, die als Theorien des Radios ‚verkauft‘ oder gelesen werden, inhaltlich besser zu verstehen, methodisch einordnen und in ihrem Nutzen bewerten zu können, ist es sinnvoll, Kriterien für ihre Beschreibung und Kategorisierung zu kennen. In der ersten Hälfte dieses Kapitels sollen deshalb zunächst die Verwendungsformen des Begriffs voneinander abgegrenzt sowie Konzepte und Systematisierungsmodelle der Radiotheorien vorgestellt werden, danach werden in der zweiten Hälfte einzelne Theorien und auch solche Beiträge, die im Nachhinein als Radiotheorien rezipiert wurden, kurz vorgestellt. […]

Weiterlesen bei als Vorschau bei Google Books
Weiterlesen bei als Vorschau oder PDF-Dokument bei SpringerLink
Kaufen bei Buchhandel.de, Amazon, Buecher.de, Buch.de, Buchkatalog.de, Libri oder direkt beim Verlag

Frank Schätzlein: Theorien. In: Hans J. Kleinsteuber: Radio. Eine Einführung. Unter Mitarbeit von Ralph Eichmann, Uwe Hasebrink, Corinna Lüthje, Norman Müller und Frank Schätzlein. Wiesbaden: VS – Verlag für Sozialwissenschaften 2012, S. 37-62.

1. Radiotheorien – die deutsche Perspektive (S. 37)
2. Theorie vs. Praxis – Individualtheorien – Radiotheorien (S. 38)
3. Kontexte und Fachbezüge (S. 39)
4. Reichweite und Gegenstände (S. 39)
5. Phasen und Typen (S. 40)
6. Entwicklungslinien der Radiotheorie (S. 42)
7. Einzelmedientheorien des Radios im Überblick (I):
utopische, medien- und gesellschaftskritische Ansätze (S. 43)
8. Einzelmedientheorien des Radios im Überblick (II):
wissenschaftlich-systematische Ansätze (S. 47)
9. Ausblick (S. 52)
10. Radiotheorien – der internationale Stand (von Hans J. Kleinsteuber) (S. 52)
11. Fragen zur Wiederholung und Vertiefung (S. 60)
12. Definitionen und Erklärungen (S. 61)

Rezensionen zum Sammelband „Hörspielplätze“

Zur Neuerscheinung „Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst“ (hrsg. von Hörspielsommer e. V.) gibt es inzwischen zwei Rezensionen. Martin Becker hat den Band für das Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur besprochen:

„Der ‚Leipziger Hörspielsommer‘ ist einer der wichtigsten Tummelplätze für alle, die mit Hörspiel zu tun haben. Die Neuerscheinung resümiert die Geschichte des Festivals. […]

Vielfältig sind die ‚Hörspielplätze‘, man kann Stücke hören, zu denen es sonst keinen Zugang gibt – weil sie unveröffentlicht sind oder nie gesendet wurden. Mal sind die Arbeiten clean produziert und professionell gesprochen, mal sind sie wüst und ungehobelt. […]

Alle Produktionen auf der ‚Hörspielplätze‘-CD kommen aus der freien Szene, das heißt: Sie sind nicht in den Studios der Rundfunksender entstanden, sondern in der eigenen Wohnung, am eigenen Küchentisch, im eigenen, kleinen Aufnahmeraum. Sie klingen deshalb nicht zwangsläufig amateurhaft. Aber haben oft den Charme des Improvisierten – weil sie ohne Budget, ohne teures Tonstudio, ohne große Schauspieler auskommen müssen. Oft stimmt dafür aber die Energie […]

Das Schöne an den ‚Hörspielplätzen‘: Theorie und Praxis stehen gleichwertig nebeneinander. Die CD am Stück zu hören wäre eindeutig zu viel. Ebenso verhält es sich mit dem Buch: Natürlich liest man sie gern, die Protokolle der Podiumsdiskussionen von Redakteuren, Regisseuren und freien Hörspielmachern, natürlich ist es spannend, sich mit kulturwissenschaftlichen Aspekten des Hörspiels auseinander zu setzen – aber nach einem mitunter verkopften Beitrag freut man sich wieder über ein sperriges, ungebändigtes Stück Gegenwartshörspiel […].“ (DKultur, 8.7.2011)

Ralf Julke schreibt in seiner Rezension für die Leipziger Internetzeitung:

„So unüberbrückbar wie noch vor zehn Jahren sind die Unterschiede zwischen der Produktion der Sender und der der freien Autoren nicht mehr. Und so bildet dieses Buch auch gleich ein halbes Dutzend intensiver Diskussionen ab, bei denen die Veranstalter des Hörspielsommers ebenso zu Wort kommen wie die Autoren der freien Szene und Vertreter der öffentlichen Radios. Dabei geht es um die Produktionsbedingungen, die natürlich für viele freie Hörspielproduzenten reine Selbstausbeutung sind. Ohne Garantie für einen finanziellen Erlös irgendeiner Art. Denn die möglichen Hauptabnehmer für Hörspiele sind auch heute noch jene öffentlich-rechtlichen Radiosender, die auch über die gut ausgestatteten Studios verfügen und selbst Hörspiele für ihren Bedarf produzieren. Zumeist in klar definierten Genre-Grenzen mit knapp kalkulierten Studiozeiten und professionellen Regisseuren. […]

Doch die Diskussionen und Essays in diesem Buch zeigen auch, dass sich die Landschaft noch immer verändert, dass über Distributionswege und neue Wege zu öffentlicher Wirksamkeit recht intensiv nachgedacht wird. […]

Es ist ein Buch, das die Sorgen, Möglichkeiten, Freuden und Spielräume der heutigen Hörspiel-Kunst ausleuchtet. Ein Buch, das schon im Layout signalisiert: hier wird gearbeitet und diskutiert. […]

Diese Diskussion mit den Künstlern der freien Hörspielszene wird auf jeden Fall noch weiter gehen. Die Entwicklungen im Internet werden sie befeuern.“ (L-IZ, 13.6.2011)

Neuerscheinung: „Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst“

Der vor einigen Monaten hier im Weblog angekündigte Sammelband „Hörspielplätze“ mit Beiträgen zum Hörspiel, zur freien Hörspielszene und zur Radiokunst ist inzwischen erschienen. Die Publikation wurde vom Hörspielsommer e. V. im Verlag Voland & Quist herausgegeben und beinhaltet auch eine MP3-CD mit insgesamt 16 Hörspielen, die beim Leipziger Hörspielsommer in den Jahren 2003 bis 2010 prämiert wurden.

Der Band enthält im Einzelnen folgende Aufsätze:

— Anja Frank, Twyla Chantelau, Tina Klatte: Einleitung (S. 11-23)

1. Ein Amateur liebt, was er tut. Hörspiel zwischen Sendeanstalt und Heimstudio
— Johannes Lindenlaub: Ein Wechselbad entspannender Gefühlslagen. Auf der Suche nach der ganz speziellen Hörspielsommeratmosphäre (S. 26-37)
— Simone Schütz: Im Schatten des Sendemastes. Eine kleine Geschichte der freien Hörspielszene (S. 38-51)
— Podiumsdiskussion: Etablierte und Außenseiter. Zum Verhältnis von Profis und Amateuren in der Hörspielproduktion (S. 52-77)
Mit Christoph Bungartz (Moderation), Luise Boege, Sophia Littkopf, Steffen Moratz, Melanie Ott, Paul Plamper und Beiträgen aus dem Publikum
— Katrin Zipse: Selbstausbeutung, Selbstbespaßung. Produktionsbedingungen der freien Hörspielszene (S. 78-85)

2. Ein Wort ins Ohr gepresst. Hörsituationen
— Frank Schätzlein: Der „aufmerksame Hörer“. Zur Diskursgeschichte des Hörspiel- und Radio-Hörens (S. 88-101)
Podiumsdiskussion: Leben und Hörspielen im Zeitalter der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne (S. 102-133)
Mit Christoph Bungartz (Moderation), Hermann Bohlen, Helgard Haug, Torsten Michaelsen, Regina Randhofer, Frank Schätzlein, Julia Tieke und Beiträgen aus dem Publikum
— Wolfgang Hagen: Nur ganz kurz. Anmerkungen zu den kürzesten Hörspielen („Wurfsendungen“) (S. 134-141)

3. Im ästhetischen Zwischenraum. Theoretische Betrachtungen
— Barbara Büscher: Radiophone Ereignisse: Zum Verhältnis von Live-Aufführungen und medialen Aufführungsformaten (S. 144-157)
— Michael Wehren: „Gemeinschaftsarbeit“. Aufmerksamkeit, Geste und Hör-Spiel bei Brecht und LIGNA (S. 158-171)
— Eva Gruber: Das Hörspiel im Spiegel des „Acoustic Turn“. Kulturwissenschaftliche Perspektiven (S. 172-184)

Anhang
— Verzeichnis der Autoren und Diskussionsteilnehmenden (S. 187-191)
— Die ausgezeichneten Stücke des Hörspielwettbewerbs des Leipziger Hörspielsommers (S. 193-211)
Angaben zur CD (S. 213)

Voland & Quist stellt die Einleitung des Bandes als Leseprobe zur Verfügung:

Hörspielsommer e. V. (Hrsg.): Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst. Dresden: Voland & Quist 2011. ISBN: 978-3-938424-86-5, 214 S. + CD
Textauszug und Vorschau bei Google Books und Amazon
Kaufen bei Buchhandel.de, Amazon, Buecher.de, Buch.de, Buchkatalog.de, Libri oder direkt beim Verlag Voland & Quist

Buchankündigung: „Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst“

Der Leipziger Hörspielsommer e. V. hat für den kommenden Monat den Sammelband „Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst angekündigt. Er wird im Verlag Voland & Quist erscheinen. In der Verlagsankündigung heißt es zum Inhalt des Buches:

„Basierend auf einer Auswahl an Beiträgen des Symposions ‚Attention, please! Das Hörspiel im Zeitalter der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne‘, das im März 2010 als Kooperation des Leipziger Hörspielsommers und der Hochschule für Musik und Theater ‚Felix Mendelssohn Bartholdy‘ stattfand, bringt das Buch die Perspektiven von Autoren verschiedenster Disziplinen zusammen: Braucht das Hörspiel die Unterstützung vom Radio? Was hat Hörspiel mit Theater zu tun? In welchem Verhältnis stehen freie und institutionalisierte Produktion? Zudem werden Einblicke in die ehrenamtliche Festivalarbeit und die bundesweite Hörspielszene gegeben. Auf der CD zum Buch befinden sich Hörspiele aus dem Hörspielwettbewerb des Leipziger Festivals.“

Über die Herausgeber: „Der Hörspielsommer e.V. veranstaltet jedes Jahr das Festival Leipziger Hörspielsommer mit tausenden Besuchern. Mit dieser Arbeit schafft der Verein eine Plattform für das Medium Hörspiel und andere radiophone Darstellungsformen. Der Verein fördert Nachwuchsautoren und -autorinnen und Nachwuchskünstlerinnen und -künstler im Bereich der radiophonen Darstellungs- und akustischen Kunstformen.“

Bibliographische Angaben zum Sammelband:

Hörspielsommer e. V. (Hrsg.):Abbildung des Buches "Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst"
Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst
Buch mit MP3-CD
ISBN 978-3-938424-86-5
214 Seiten – 24,90 Euro
erscheint am Ende März 2011

> Inhaltsverzeichnis