Schlagwort-Archiv: Hörspiel

Radiosendungen zum 25. Todestag von Friedrich Dürrenmatt

Die Panne
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Gustav Burmester, Komponist: Jonny Müller, Produktion: NDR 1956
Sendung: Deutschlandfunk, 12.12.2015, 20:05 Uhr

Der Rundfunkmaler – Friedrich Dürrenmatt und das Hörspiel
von Jochen Meißner
Sendung: Deutschlandfunk, 12.12.2015, ca. 21:15 Uhr im Anschluss an das Hörspiel

Herr Korbes empfängt – Abendstunde im Spätherbst
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Kurt Bürgin, Produktion: DRS 1958
Sendung: SRF 2, 12.12.2015, 21:00 Uhr

Umsatzsteigerung mit der Weltformel
„Die Physiker“ am Jungen Schauspiel Hannover
Beitrag von Michael Laages
Sendung/Text: Deutschlandradio Kultur, 12.12.2015
Audio: MP3-Download der Sendung

Die Schweiz feiert Friedrich Dürrenmatt
25. Todestag des Autors
Moderation: Susanne Burkhardt
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 12.12.2015
Audio: MP3-Download der Sendung

Kalenderblatt – Vor 25 Jahren:
Friedrich Dürrenmatt – Idyllische Kindheit mit Schatten

Beitrag von Eva Pfister
Sendung/Text: Deutschlandradio Kultur, 14.12.2015, 5:50 Uhr
und Deutschlandfunk, 14,12.2015, 9:05 Uhr

Diagnostiker der Welt, nicht ihr Therapeut
Zum 25. Todestag des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt
Ein Beitrag von Matthias Kußmann
Sendung/Text: Deutschlandfunk, 14.12.2015, 16:10 Uhr

Mondfinsternis
Urfassung von „Der Besuch der alten Dame“
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Bearbeitung und Regie: Buschi Luginbühl, Komposition: Hans Hassler, Produktion: DRS 1996
Sendung: SRF 1, 14.12.2015, 14:05 Uhr
Audio: Das Hörspiel kann nach der Sendung 30 Tagen nachgehört werden.

Das Unternehmen der Wega
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Hans Hausmann, Produktion: DRS 1968
Sendung: WDR 3, 27.12.2015, 20:05 Uhr


Aus dem Archiv:

25. Todestag des Autors – Die Schweiz feiert Friedrich Dürrenmatt
Quelle: Deutschlandradio Kultur, 12.12.2015, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek

Zeitreise: Schriftsteller im Gespräch
Andreas Rummler im Gespräch im Friedrich Dürrenmatt (März 1989)
Quelle: Deutsche Welle, 22.5.2007, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek

Neue Dürrenmatt-Dokumentation
Über den Dokumentarfilm „Friedrich Dürrenmatt. Im Labyrinth“ von Sabine Gisiger
Quelle: Bayern 2, 30.9.2015, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek


Über Friedrich Dürrenmatt:

„Lebendig, wie zu Boom-Zeiten“ – Interview zum Hörspiel

Anna Lischper (HNA): Was zeichnet ein gutes Hörspiel aus?

Frank Schätzlein: Ein gutes Hörspiel arbeitet mit akustischen Materialien und dramaturgischen Mitteln so, dass es einen ‚künstlerischen Mehrwert‘ hat gegenüber dem Lesen bzw. Buch, dem Theater, dem Film. Die Materialien, also Wort, Geräusch, Atmo, Musik und Stille, müssen in der dramaturgischen bzw. radiophonen Gestaltung etwas Spezifisches erschaffen, das allein durch das Hören entsteht.

Was versteht man eigentlich unter einem Hörspiel?

Mehrere Definitionen existieren nebeneinander. Das breite Spektrum reicht vom klassischen, literarischen Hörspiel über dokumentarische Mischformen bis hin zur abstrakten Klangkunst. Das Hörspiel entwickelt sich stets weiter und wird dabei beeinflusst von der Musik, dem Theater, der Literatur und der Medienkunst – eine einzige Definition ist kaum möglich.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hörspiel und einem Hörbuch?

Beim Hörspiel geht es um die radiophone Inszenierung. Es wird nicht nur ein Text vorgetragen, sondern mit den Mitteln der Tontechnik, des akustischen Instrumentariums gearbeitet. Also mit Sprache genauso wie mit Lauten, Geräuschen, Musik und Stille, Raumakustik, Effekten, Sounddesign usw.

Seine Hochzeit hatte das Hörspiel, als es noch kein Fernsehen gab. Wie steht es denn aktuell damit?

Das Hörspiel ist äußert lebendig. Es gibt die traditionellen Produktionsorte, die Studios der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, aber auch eine freie Hörspielszene mit eigenen Festivals. Die Vielfalt reicht von populären Kriminalhörspielen bis hin zur Hochkultur und speziellen Formen der Klang- und Radiokunst.

Es ist also noch zeitgemäß?

Absolut. Es ist eine Kunstform neben anderen. Aber eine Form, die sich künstlerisch immer wieder in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt. Das ändert sich auch nicht durch Film, Fernsehen und multimediale Spielformen, die bestimmte Funktionen übernommen haben.

Wer in der Nachkriegszeit ein Radio hatte, bei dem trafen sich die Nachbarn zum Hörspielhören. Und heute?

Es gibt viele Konstellationen, in denen Hörspiel gehört wird. Vor dem Radio, im Auto, als Podcast vom Smartphone, bei Live-Veranstaltungen im kleinen und großen Kreis. Bundesweit stellen Hörspielfestivals die Live-Präsentation in den Vordergrund.

Geht es da nur um Unterhaltung oder auch um mehr?

So unterschiedlich wie die Ausprägungen sind auch die Funktionen des Hörspiels. Es geht nicht nur um spannende Krimis, kurzweilige Unterhaltung, sondern auch um die radiophone Umsetzung von literarischen Texten oder Theaterstücken, um Gesellschaftskritik im Originalton oder um das Ausloten der Grenzbereiche zu anderen Kunstformen, die Weiterentwicklung der Hörspiel-Dramaturgie.

Wie verändern neue Medien die Hörkunst?

Dadurch ergeben sich viele neue Möglichkeiten. Man kann das Publikum auf eine andere Weise erreichen, Produktionen online stellen – die guten Download-Zahlen sprechen dafür, dass dieses Angebot gerne angenommen wird. Und man kann Stücke realisieren, die mit neuen technologischen Möglichkeiten arbeiten. Interaktive Hörspiele zum Beispiel, die nur über das Internet oder mobil mit dem Smartphone rezipiert werden können.

Das Interview von Anna Lischper (HNA) erschien in redigierter Fassung unter dem Titel „Lebendig, wie zu Boom-Zeiten“ in: Hessische/Niedersächsische Allgemeine (11.11.2015), S. 34.

Aufsatz „Entwicklung und Perspektiven der Digitalisierung des Hörfunks“

Da der 2004 von Harro Segeberg herausgegebene Sammelband „Die Medien und ihre Technik“ inzwischen vergriffen ist, steht der Aufsatz zur Digitalisierung des Radios nun zum Download zur Verfügung:

Von der automatischen Senderegie zum Computer Integrated Radio. Entwicklung und Perspektiven der Digitalisierung des Hörfunks. In: Die Medien und ihre Technik. Theorien – Modelle – Geschichte. Hrsg. von Harro Segeberg. Marburg: Schüren 2004 (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Medienwissenschaft. Bd. 11). S. 398-415.

Inhalt:
• Einleitung
• Forschung
• Entwicklungsphasen der Produktionstechnik im Hörfunk
• Computer und digitale Technik in der Hörfunkproduktion
• Digitaler Hörfunk als „audiovisuelles Medium“?
• Folgen der Digitalisierung für Programme und Sendungen
• Ausblick: Gibt es eine digitale Radioästhetik?

Keywords: Radio, Hörfunk, Digitalradio, Digitalisierung, Radioproduktion, Studiotechnik, Produktionstechnik, Sendetechnik, DAB (Digital Audio Broadcasting), ASMOS (Automatisierte Senderegie Mono oder Stereo), CAR (Computer Aided Radio), Radioprogramm, Radiosendung, Hörspiel, Hörspielproduktion, Digitale Radiokunst, Radioästhetik

Radiosendungen zum 90. Geburtstag von Tankred Dorst (* 19.12.1925)

Ich, Feuerbach
Hörspiel von Tankred Dorst
Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion: SDR 1986
Auszeichnung: Hörspiel des Monats April 1986
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 6.12.2015, 18:30 Uhr
In der Reihe „Spielregeln – Wie man Spielfreude ins Radio bringt“

Texte lesen – Bilder denken. Tankred Dorst zum 90. Geburtstag
Trankred Dorst und Ursula Ehler stellen den Hörern gelesene Bilder aus ihren Werken vor und diskutieren sie im Gespräch mit Barbara Wahlster und dem Literaturwissenschaftler Thomas Wild (Bard College, USA).
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 13.12.2015, 1:05 Uhr

Harrys Kopf
Hörspiel von Tankred Dorst
Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion: SDR 1998
Sendung: SWR 2, 13.12.2015, 18:20 Uhr

Ich soll den eingebildet Kranken spielen
Hörspiel von Tankred Dorst
Regie: Harald Krewer, Komposition: Christian Mews, Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 13.12.2015, 18:30 Uhr

„Ich kann auch gar nicht anders schreiben, als ich bin“
Eine Collage aus Selbstzeugnissen des Dichters Tankred Dorst
Sendung von Marianne Wendt
Regie: Marianne Wendt, Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 13.12.2015, ca. 19:27 Uhr im Anschluss an das Hörspiel

Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben – Ein Versuch über die Wahrheit
Hörspiel von Tankred Dorst
Mitarbeit: Ursula Ehler, Regie: Hans-Gerd Krogmann, Produktion: SDR/Funkhaus Berlin 1991
Sendung: NDR Info, 13.12.2015, 21:05 Uhr


Aus dem Archiv:

Zeitreise: Schriftsteller im Gespräch
DW-Mitarbeiter Klaus Colberg im Gespräch mit Tankred Dorst (Oktober 1996)
Quelle: Deutsche Welle, 26.6.2007, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek


Über Tankred Dorst:

Ausschreibung für „pressplay 3“ – die Anthologie der freien Hörspielszene

Der mairisch-Verlag bringt eine dritte Ausgabe der Hörspiel-Anthologie „pressplay“ heraus und lädt alle freien Hörspielmacher/-innen ein, ihre Produktionen für die Zusammenstellung der neuen MP3-CD einzureichen. Alle Infos zur Ausschreibung und das Formular zum Einreichen der eigenen Produktion gibt es hier als PDF-Dokument.

Der Verlag schreibt zum Hintergrund der „pressplay“-Anthologie, die wieder aktuelle Tendenzen, Stile, Genres, Produktionsverfahren, Themen und Formen des freien Hörspiels im deutschsprachigen Raum aufzeigen will:

„Mit den ersten beiden Ausgaben pressplay (2006) und pressplay 2 (2008) konnten wir erstmals einen gebündelten Überblick über das Schaffen und die Entwicklung freier Hörspielmacher im gesamten deutschsprachigen Raum geben. Dies wurde so vorher noch nie gemacht – entsprechend groß war die Resonanz bei Presse, Redakteuren und Hörern: „Die freie Hörspielszene lebt!“, hieß es etwa bei Deutschlandradio Kultur. Mit pressplay 3 wollen wir den Stand der Dinge 2012 zeigen. Wir sind gespannt.“ [mairisch-Verlagsblog, 13.12.2011]

Der Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012,
Ansprechpartner beim Verlag ist der Herausgeber Claes Neuefeind.

[via blog.mairisch.de]

Hörspiel-Veranstaltungen des NDR im Hamburger Planetarium (Januar bis Juni 2012)

Die NDR-Hörspielredaktion setzt ihre Reihe „Hörspiel im Planetarium“ im kommenden Halbjahr mit sechs Veranstaltungen fort:

03.01.2012 – Doris Gercke: Das tote Haus
Komposition: Gert Anklam, Regie: Corinne Frottier
Produktion: NDR 1997, Ursendung: NDR, 18.10.1997, Dauer: 44 Min.
Sendetermin: NDR Info, 04.02.2012, 21:05 Uhr
Produktionsdaten: NDR, HörDat
Veranstaltungsinfo: NDR, Planetarium

21.02.2012 – Liao Yiwu: Vier Lehrmeister
Bearbeitung: Hilke Veth, Komposition: Liao Yiwu, Regie: Andrea Getto
Produktion: NDR 2011, Ursendung: NDR, 28.08.2011, Dauer: 70 Min.
Sendetermine: HR 2, 08.01.2012, 14:05 Uhr
und NDR Kultur, 15.02.2012, 20:05 Uhr
Auszeichnung: „Hörspiel des Monats“ im August 2011
Produktionsdaten: NDR, HörDat
Veranstaltungsinfo: Planetarium

06.03.2012 – Daphne du Maurier: Wenn die Gondeln Trauer tragen
Übersetzung: Eva Schönfeld, Komposition: Michael Rodach, Hörspielbearbeitung und Regie: Regine Ahrem
Produktion: RBB 2007, Ursendung: RBB, 04.05.2007, Dauer: 52 Min.
Sendetermin: NDR Info, 31.12.2011, 21:05 Uhr
Produktionsdaten: NDR, HörDat
Veranstaltungsinfo: Planetarium

03.04.2012 – Christian von Ditfurth: Mann ohne Makel
Komposition: Mario Schneider und Cornelius Renz,
Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
Produktion: DKultur und NDR 2006, Ursendung: DKultur 16./17.04.2006,
Dauer:  55 + 55 Min.
Sendetermine: NDR Info, 07.05.2012, 21:05 Uhr (Teil 1/2) und
NDR Info, 14.04.2012, 21:05 Uhr (Teil 2/2)
Produktionsdaten: NDR, HörDat

01.05.2012 – Patricia Highsmith: Verwunschene Fenster
Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
Produktion: HR 2003, Ursendung: HR, 9.11.2003, Dauer:  51 Min.
Sendetermin:  —
Produktionsdaten: DRA/ARD, HörDat

05.06.2012 – Stefan Moster: Lieben sich zwei
Bearbeitung und Regie: Alexander Schuhmacher
Produktion: NDR 2012, Ursendung: NDR, 25.4.2012, Dauer: ca. 80 Min.
Sendetermine: NDR, 25.4.2012, 20:0o Uhr
Produktionsdaten: NDR

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19:30 Uhr. Eine Übersicht der präsentierten Hörspiele findet sich auf der Website des Planetariums  und im Hörspiel-Programmheft (PDF) des NDR.

Rezensionen zum Sammelband „Hörspielplätze“

Zur Neuerscheinung „Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst“ (hrsg. von Hörspielsommer e. V.) gibt es inzwischen zwei Rezensionen. Martin Becker hat den Band für das Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur besprochen:

„Der ‚Leipziger Hörspielsommer‘ ist einer der wichtigsten Tummelplätze für alle, die mit Hörspiel zu tun haben. Die Neuerscheinung resümiert die Geschichte des Festivals. […]

Vielfältig sind die ‚Hörspielplätze‘, man kann Stücke hören, zu denen es sonst keinen Zugang gibt – weil sie unveröffentlicht sind oder nie gesendet wurden. Mal sind die Arbeiten clean produziert und professionell gesprochen, mal sind sie wüst und ungehobelt. […]

Alle Produktionen auf der ‚Hörspielplätze‘-CD kommen aus der freien Szene, das heißt: Sie sind nicht in den Studios der Rundfunksender entstanden, sondern in der eigenen Wohnung, am eigenen Küchentisch, im eigenen, kleinen Aufnahmeraum. Sie klingen deshalb nicht zwangsläufig amateurhaft. Aber haben oft den Charme des Improvisierten – weil sie ohne Budget, ohne teures Tonstudio, ohne große Schauspieler auskommen müssen. Oft stimmt dafür aber die Energie […]

Das Schöne an den ‚Hörspielplätzen‘: Theorie und Praxis stehen gleichwertig nebeneinander. Die CD am Stück zu hören wäre eindeutig zu viel. Ebenso verhält es sich mit dem Buch: Natürlich liest man sie gern, die Protokolle der Podiumsdiskussionen von Redakteuren, Regisseuren und freien Hörspielmachern, natürlich ist es spannend, sich mit kulturwissenschaftlichen Aspekten des Hörspiels auseinander zu setzen – aber nach einem mitunter verkopften Beitrag freut man sich wieder über ein sperriges, ungebändigtes Stück Gegenwartshörspiel […].“ (DKultur, 8.7.2011)

Ralf Julke schreibt in seiner Rezension für die Leipziger Internetzeitung:

„So unüberbrückbar wie noch vor zehn Jahren sind die Unterschiede zwischen der Produktion der Sender und der der freien Autoren nicht mehr. Und so bildet dieses Buch auch gleich ein halbes Dutzend intensiver Diskussionen ab, bei denen die Veranstalter des Hörspielsommers ebenso zu Wort kommen wie die Autoren der freien Szene und Vertreter der öffentlichen Radios. Dabei geht es um die Produktionsbedingungen, die natürlich für viele freie Hörspielproduzenten reine Selbstausbeutung sind. Ohne Garantie für einen finanziellen Erlös irgendeiner Art. Denn die möglichen Hauptabnehmer für Hörspiele sind auch heute noch jene öffentlich-rechtlichen Radiosender, die auch über die gut ausgestatteten Studios verfügen und selbst Hörspiele für ihren Bedarf produzieren. Zumeist in klar definierten Genre-Grenzen mit knapp kalkulierten Studiozeiten und professionellen Regisseuren. […]

Doch die Diskussionen und Essays in diesem Buch zeigen auch, dass sich die Landschaft noch immer verändert, dass über Distributionswege und neue Wege zu öffentlicher Wirksamkeit recht intensiv nachgedacht wird. […]

Es ist ein Buch, das die Sorgen, Möglichkeiten, Freuden und Spielräume der heutigen Hörspiel-Kunst ausleuchtet. Ein Buch, das schon im Layout signalisiert: hier wird gearbeitet und diskutiert. […]

Diese Diskussion mit den Künstlern der freien Hörspielszene wird auf jeden Fall noch weiter gehen. Die Entwicklungen im Internet werden sie befeuern.“ (L-IZ, 13.6.2011)

Der „aufmerksame Hörer“ – Zum Diskurs über das Hörspiel- und Radio-Hören

Der ideale Hörspiel-Hörer

Aus der Sicht einer Hörspielredaktion im öffentlich-rechtlichen Hörfunk könnte der ideale Hörer so aussehen:

Er informiert sich im Programmheft der Redaktion, das er abonniert hat, auf der Website des Senders, die er regelmäßig besucht, oder im Newsletter, den die Redaktion verschickt, über die kommenden Sendungen und ihre Autoren, Produzenten, Regisseure, Genres, Themen und Inhalte. Die Sendetermine der Hörspiele hält er sich frei, damit er die Ausstrahlung – vor allem der Ursendungen – nicht verpasst und sich von der ersten bis zur letzten Minute auf die Sendung konzentrieren kann. Das Hörfunkprogramm, das die Hörspielproduktionen ausstrahlt, hört er sowieso jeden Tag; die Frequenz des Programms hat er fest abgespeichert. Deshalb ist er pünktlich zum Beginn der Anmoderation des Hörspiels zur Stelle, um vorab die wichtigsten Informationen zum Stück und den Hörspielmachern aufzunehmen, bevor das Hörspiel beginnt.

Wenn die Sendung läuft, gilt dem Hörspiel seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Er ist voll konzentriert. Er sitzt lange Zeit entspannt, still und aufmerksam – wie er es aus dem Theater, dem Programmkino, der Oper oder dem Konzert mit Symphonieorchester, Kammermusikensemble oder Solisten gewohnt ist. Er würde nicht auf den Gedanken kommen, sich während der Sendung längere Zeit zu unterhalten, nebenbei in der Zeitung zu lesen oder zu kochen und dabei mit den Küchenutensilien zu klappern.

Sein bequemer Sitzplatz bildet mit dem linken und rechten Lautsprecher seiner Hi-Fi-Anlage ein gleichseitiges Dreieck („Stereodreieck“), an dieser Stelle im Raum („Sweet Spot“) sitzend kann er die stereophone Gestaltung des Stücks optimal nachvollziehen. Oft benutzt er auch einen Kopfhörer, der auch deshalb in Reichweite liegt, weil gelegentlich ein Hörspiel oder eine Klangkunst-Produktion in Kunstkopf-Stereophonie gesendet wird, das er nur mit dem Kopfhörer adäquat abhören kann. In den letzten Jahren wurden zudem einzelne Hörspiele und Radiokonzerte in Surround-Sound produziert und ausgestrahlt, deshalb hat er sich inzwischen auch einen Surround-Decoder und entsprechende Lautsprecher gekauft, die um seinen Sitzplatz herum aufgestellt sind.

Wenn die letzten Worte der Absage („eine Produktion des … aus dem Jahr …“) verklungen sind und das Hörspiel zu Ende ist, schaltet er nicht aus, sondern hört sich auch das Nachfolgende an: den Programmhinweis auf die nächste Sendung, die Informationen über öffentliche Hörspiel-Veranstaltungen und -Festivals (die er gerne gemeinsam mit anderen Hörspiel-Interessierten besucht), die Hinweise auf das Programmheft und das Online-Angebot, die vom Redakteur für die Zeit bis zum Beginn der Nachrichten bzw. der nachfolgenden Sendung passend zum vorangehenden Stück ausgewählte Musik, das „Geräusch des Monats“, die Laudatio auf das prämierte Stück, die anschließende Preisrede des Hörspielmachers, das Interview mit dem Autor/Regisseur/Redakteur des Hörspiels oder auch das längere Gespräch mit einem Experten für das Stück, das Genre, den Künstler oder die Epoche der Radio-/Hörspielgeschichte, in der die Produktion entstanden ist.

Hat er einmal ein Hörspiel verpasst oder möchte das Stück ein zweites Mal hören, ruft er die Website der Redaktion auf und nutzt den Audio-Stream, das Radio-on-Demand-Angebot oder den MP3-Download des einen oder anderen Hörspiels, das er dann konzentriert über Kopfhörer oder seine Hi-Fi-Anlage abhört. Einige Hörspielredaktionen (WDR, BR) bzw. Sendereihen („artmix“, „Wurfsendung“, „Geräusch des Monats“, „Alpha 0.7“, „ARD-Radio-Tatort“) bieten Produktionen als Podcast an, diese Angebote hat er inzwischen abonniert und in seine Podcatcher-Software integriert, sodass neue Sendungen automatisch auf seinen Computer heruntergeladen werden.

Auf den Webseiten der Hörspielredaktion und im Anhang des Programmhefts informiert er sich über diejenigen Produktionen, die auf Tonträger veröffentlich werden – immer wieder kauft er sich solche Hörspiel-CDs, um die Sendungen, die ihm besonders gut gefallen haben und besonders wertvoll erscheinen, zu einer beliebigen Zeit unabhängig vom Radioprogramm noch einmal hören zu können. Er bleibt seinem regionalen Programm und dem Hörspielangebot seiner Landesrundfunkanstalt treu, aber er hört auch die überregionalen Kulturradioprogramme und die vielen Hörspiele in ihrem Programmangebot.

So könnte sie aussehen – die Mediennutzung des idealen Hörspiel-Hörers. Aber: Gibt es überhaupt (noch) solche Rezipienten, die sich in dieser intensiven Weise – konzentriert zuhörend – den langen künstlerischen Sendungen des Hörfunks widmen? Oder nimmt die Zahl der Hörer, die dem Medium und seinen radiophonen Sendeformen insbesondere eine solch intensive Aufmerksamkeit durch langes, konzentriertes Hören entgegenbringen (wollen), ständig weiter ab? […]

Auszug aus:
Frank Schätzlein: Der „aufmerksame Hörer“ – Zur Diskursgeschichte des Hörspiel- und Radio-Hörens. In: Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst. Hrsg. von Hörspielsommer e. V. Dresden: Voland & Quist 2011, S. 88-102.

Textauszug und Vorschau bei Google Books und Amazon;
ausführliche Informationen zu diesem Sammelband gibt es hier im Weblog.

Neuerscheinung: „Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst“

Der vor einigen Monaten hier im Weblog angekündigte Sammelband „Hörspielplätze“ mit Beiträgen zum Hörspiel, zur freien Hörspielszene und zur Radiokunst ist inzwischen erschienen. Die Publikation wurde vom Hörspielsommer e. V. im Verlag Voland & Quist herausgegeben und beinhaltet auch eine MP3-CD mit insgesamt 16 Hörspielen, die beim Leipziger Hörspielsommer in den Jahren 2003 bis 2010 prämiert wurden.

Der Band enthält im Einzelnen folgende Aufsätze:

— Anja Frank, Twyla Chantelau, Tina Klatte: Einleitung (S. 11-23)

1. Ein Amateur liebt, was er tut. Hörspiel zwischen Sendeanstalt und Heimstudio
— Johannes Lindenlaub: Ein Wechselbad entspannender Gefühlslagen. Auf der Suche nach der ganz speziellen Hörspielsommeratmosphäre (S. 26-37)
— Simone Schütz: Im Schatten des Sendemastes. Eine kleine Geschichte der freien Hörspielszene (S. 38-51)
— Podiumsdiskussion: Etablierte und Außenseiter. Zum Verhältnis von Profis und Amateuren in der Hörspielproduktion (S. 52-77)
Mit Christoph Bungartz (Moderation), Luise Boege, Sophia Littkopf, Steffen Moratz, Melanie Ott, Paul Plamper und Beiträgen aus dem Publikum
— Katrin Zipse: Selbstausbeutung, Selbstbespaßung. Produktionsbedingungen der freien Hörspielszene (S. 78-85)

2. Ein Wort ins Ohr gepresst. Hörsituationen
— Frank Schätzlein: Der „aufmerksame Hörer“. Zur Diskursgeschichte des Hörspiel- und Radio-Hörens (S. 88-101)
Podiumsdiskussion: Leben und Hörspielen im Zeitalter der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne (S. 102-133)
Mit Christoph Bungartz (Moderation), Hermann Bohlen, Helgard Haug, Torsten Michaelsen, Regina Randhofer, Frank Schätzlein, Julia Tieke und Beiträgen aus dem Publikum
— Wolfgang Hagen: Nur ganz kurz. Anmerkungen zu den kürzesten Hörspielen („Wurfsendungen“) (S. 134-141)

3. Im ästhetischen Zwischenraum. Theoretische Betrachtungen
— Barbara Büscher: Radiophone Ereignisse: Zum Verhältnis von Live-Aufführungen und medialen Aufführungsformaten (S. 144-157)
— Michael Wehren: „Gemeinschaftsarbeit“. Aufmerksamkeit, Geste und Hör-Spiel bei Brecht und LIGNA (S. 158-171)
— Eva Gruber: Das Hörspiel im Spiegel des „Acoustic Turn“. Kulturwissenschaftliche Perspektiven (S. 172-184)

Anhang
— Verzeichnis der Autoren und Diskussionsteilnehmenden (S. 187-191)
— Die ausgezeichneten Stücke des Hörspielwettbewerbs des Leipziger Hörspielsommers (S. 193-211)
Angaben zur CD (S. 213)

Voland & Quist stellt die Einleitung des Bandes als Leseprobe zur Verfügung:

Hörspielsommer e. V. (Hrsg.): Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst. Dresden: Voland & Quist 2011. ISBN: 978-3-938424-86-5, 214 S. + CD
Textauszug und Vorschau bei Google Books und Amazon
Kaufen bei Buchhandel.de, Amazon, Buecher.de, Buch.de, Buchkatalog.de, Libri oder direkt beim Verlag Voland & Quist

Hörspiele im ARD-Radio (MP3-Download, Podcast, Stream, Mediathek)

(Stand: 3/2017) Die Hörspielredaktionen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bieten Hörspiele und verwandte Radiosendungen als Podcast bzw. kostenlosen Download im MP3-Format oder als Stream in einem Player/einer Mediathek an. Zum Teil können die Sendungen für einen kurzen Zeitraum nach dem Sendetermin gratis abgerufen bzw. abgespielt werden, zum Teil stehen sie auch dauerhaft als kostenfreier Download zur Verfügung. Die folgende Liste gibt eine Überblick über das aktuelle Angebot:

ARD: Hörspiele in der Mediathek (Download, Podcast, Stream)
Alle Sendungen aus der Rubrik „Hörspiel“ in der ARD-Mediathek. Hörspielproduktionen chronologisch absteigend aus allen ARD-Rundfunkanstalten, mit Links zur Webseite der jeweiligen Sendung und ggf. vorhandenen RRS-Feeds/Podcasts. Unbefristete und befristete kostenfreie Downloads (MP3-Format) oder Streams.

ARD: Sendungen zum Stichwort „Hörspiel“ in der Mediathek (Download, Podcast, Stream)
Alle Sendungen der ARD-Mediathek, die den Suchbegriff „Hörspiel“ enthalten. Die Auswahl beinhaltet nicht nur Hörspielproduktionen, sondern auch Radiosendungen über Hörspiele und Hörspielmacher. Chronologisch absteigend aus allen ARD-Rundfunkanstalten, mit Links zur Webseite der jeweiligen Sendung und ggf. vorhandenen RRS-Feeds/Podcasts. Unbefristete und befristete Downloads (MP3-Format) oder Streams.

BR: Hörspiel-Pool (Download, Podcast)
„Jede Zeit ist Hörspielzeit. Der Hörspiel-Pool bietet Produktionen des Bayerischen Rundfunks zum Herunterladen.“ Wöchentliche Aktualisierung, mit Register (A-Z) der kostenlosen Inhalte des Hörspiel-Pools. Podcast abonnieren via RSS-Feed oder iTunes.

WDR: Hörspiel-Speicher (Download, Podcast)
„Hört doch, was ihr wollt: packende, innovative und aktuelle Hörspiele zum kostenlosen Download!“ Die Produktionen aus dem „Hörspiel-Speicher“ können als RSS-Feed oder über iTunes abonniert werden.

WDR: WDR-3-Hörspielplayer (Online-Audioplayer, Download, Podcast)
Ausgewählte Hörspiele des Kulturradio-Programms WDR 3 zum kostenlosen Nachhören, Herunterladen und Abonnieren. „Optimiert für Computerbildschirme, ebenso wie für Tablets und Smartphones – Wellen-Form zum Ansehen und Anfassen, per Mausklick oder Fingertipp bedienbar – Gute Audio-Qualität: 160 kBit/s – am Tag nach der Sendung verfügbar – Links zu den Hörspielen können per E-Mail, bei Facebook, Twitter und Google+ geteilt werden.“

SWR: Hörspiel Nachhören (Download, Podcast)
„Krimis, Klangkunst, große Hörspiele, aber auch kleine Kurzhörspiele – hier finden Sie ausgewählte Hörspiele zum Nachhören oder Herunterladen. Aus rechtlichen Gründen können wir leider nicht alle Hörspiele zum Herunterladen anbieten. Die Produktionen stehen in der Regel sieben Tage zum Nachhören oder ein Jahr zum Herunterladen bereit.“ Als Podcast via RSS-Feed.

Zusätzlich gibt es auch einige Sendereihen und Sendeplätze, zu denen Download/Podcast oder Streams angeboten werden:

BR: artmix-Galerie (Download, Podcast)
„Hörstücke – Filme – Positionen der Medienkunst“ aus der Sendereihe „hör!spiel!art.mix“ der Redaktion Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks. Mit Register (A-Z) und Podcast via RSS-Feed oder iTunes.

SWR 2: MehrspurRadio reflektiert (Download, Podcast)
„In Mehrspur. Radio reflektiert geht es ums Radio, ums Radiomachen, um Feature und Hörspiel – wie in dem Internetprojekt Dokublog.de auch. Deshalb werden hier die Beiträge von der Seite gesendet. Einmal im Monat, sonntags um 19.30 Uhr. Neben den Dokublog-Features und -O-Tönen enthält die Sendung Essays, Analysen, Meinungen und Neues aus der Welt des Radios.“

SWR 2: DOKUBLOG (Download, Podcast)
„Der DOKUBLOG ist eine interaktive Website für Radio-Feature-Autoren und O-Ton-Sammler. Jeder ist ein Reporter und kann sich beteiligen, eigene Geschichten beisteuern und andere weiterschreiben. Mit dem RADIOBLOG ist sie zugleich ein Diskussionsforum zu Radiofragen.“ Mit Podcast und zusätzlichem RSS-Feed.

SWR 2: Tandem (Download, Podcast)
„SWR2 Tandem ist von Montag bis Freitag am Morgen und am Abend zu hören: von 10:05 Uhr bis 10:30 Uhr und von 19:20 Uhr bis 20:00 Uhr. Dann erzählen wir Geschichten von Menschen, von ihren Nöten und Freuden. Wir wollen die Hörer berühren, Lebensfreude verbreiten, nachdenklich machen und manchmal auch aufrütteln oder sogar provozieren.“ Mit Rückschau zum Nachhören der Sendungen und Podcast via RSS-Feed.

SWR 2: Hörspiele in SWR2 Tandem (Download, Podcast)
„Dienstagabends um 19.20 Uhr sendet SWR2 Tandem Hörspiele, Texte und Stories. Die meisten dieser Hörspiele stehen ein Jahr zum Download online und sind auch im SWR2 Hörspiel-Podcast abrufbar.“

WDR: 1LIVE Soundstories (Download, Mediathek)
„Die Hörspiel-Kooperation von 1LIVE und WDR 3 – Pop trifft Politik, Doku trifft Drama, Herz trifft Schmerz. Jeden Dienstag.“ Unbefristete und befristete MP3-Downloads, Links zur WDR-Mediathek und dem zentralen Hörspiel-Angebot („Hörspiel-Speicher“) des WDR.

WDR: 1LIVE Krimi (Download, Mediathek)
„Krimi ist für uns weit mehr als das klassische ‚Wer hat’s getan?‘. Wir bringen euch jede Woche Thriller, Horror, Gangster-Balladen und Roman Noir. Und hier gibt es die Hörspiele zum Download.“ Unbefristete und befristete MP3-Downloads, Links zur WDR-Mediathek und dem zentralen Hörspiel-Angebot („Hörspiel-Speicher“) des WDR.

ARD: „Radio-Tatort“ (Download, Podcast, Mediathek)
„In dem Gemeinschaftsprojekt ARD-Radio-Tatort (radiotatort.ARD.de) sorgen spannende und unterhaltende Originalhörspiele prominenter Autorinnen und Autoren für akustischen Nervenkitzel. Zu hören sind die Folgen der Hörfunk-Krimireihe einmal monatlich innerhalb von fünf Tagen auf den beteiligten Sendern der neun Landesrundfunkanstalten. Der ARD Radio Tatort – auch als Podcast mindestens ein Jahr lang abrufbar, jeden Monat neu.“ Podcast via RSS-Feed.

RB, Nordwestradio: Niederdeutsches Hörspiel (Podcast)
„Das niederdeutsche Hörspiel besteht als eigenes Genre seit 1950. Seit 1974 produziert die Bremer Redaktion alle Niederdeutschen Hörspiele für Radio Bremen und den NDR. Das Programm enthält moderne und historische Stücke, sowohl ernst als auch unterhaltend, bis hin zum Krimi und zum Schwank.“

Deutschlandradio Kultur: Wurfsendung (Download, Podcast)
„Die Wurfsendung ist eine unadressierte, maximal 45-sekündige Hörsendung variablen Inhalts, die über das Programm des Deutschlandradio Kultur in alle Haushalte gelangt.“ „Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie hier direkt nachhören. Aus urheberrechtlichen Gründen können jedoch nicht alle Beiträge zum Nachhören angeboten werden.“ Podcast via RSS-Feed.

Deutschlandradio Kultur: Geräusch des Monats (Download)
„Das Geräusch des Monats ist eine etwa fünf Minuten lange Kompositionen aus Alltagsgeräuschen oder Stimmen. Es hat die Funktion, statt beliebiger Musik die Pause zwischen dem Ende eines Hörspiels und der nachfolgenden Sendung zu füllen. Seit Januar 1998 erscheint jeden Monat erscheint eine neue Komposition im Programm.“
Nachtrag: Die Reihe „Geräusch des Monats“ wurde im Herbst 2011 eingestellt, das Nachfolgeformat „Sonarisationen“ läuft seit dem 1. Oktober 2011.

SWR 2: Dschungel (Download)
„SWR 2 Dschungel erzählt Geschichten aus fernen Ländern und vom Abenteuer um die Ecke, sendet Hörspiele von jungen Autoren für jüngere Leute und jede Menge Musik abseits des Mainstreams.“ – „Wir bieten die Gespräche der ‚Machete‘ und ausgewählte Kurzbeiträge, Features und Hörspiele von SWR2 Dschungel zum Herunterladen im mp3-Format an. Aus rechtlichen Gründen können wir leider nicht alle Sendungen online stellen (z.B. Sendungen mit Musik).“
Nachtrag: Das Angebot ist nicht mehr verfügbar. Siehe dazu das neue Angebot SWR 2 Tandem.

SWR 2: Alpha 0.7 (Download)
„Der Hörer hat die Möglichkeit, die fiktionale Welt von Alpha 0.7 in mehreren unterschiedlichen Medien zu erkunden: Im Hörspiel auf SWR 2, im SWR-Fernsehen, wo die TV-Serie Alpha 0.7 – Der Feind in dir ausgestrahlt wird und im Internet.“
Nachtrag: Die Hörspiel-Serie ist nicht mehr online verfügbar.