Radiosendungen zum 25. Todestag von Friedrich Dürrenmatt

Die Panne
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Gustav Burmester, Komponist: Jonny Müller, Produktion: NDR 1956
Sendung: Deutschlandfunk, 12.12.2015, 20:05 Uhr

Der Rundfunkmaler – Friedrich Dürrenmatt und das Hörspiel
von Jochen Meißner
Sendung: Deutschlandfunk, 12.12.2015, ca. 21:15 Uhr im Anschluss an das Hörspiel

Herr Korbes empfängt – Abendstunde im Spätherbst
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Kurt Bürgin, Produktion: DRS 1958
Sendung: SRF 2, 12.12.2015, 21:00 Uhr

Umsatzsteigerung mit der Weltformel
„Die Physiker“ am Jungen Schauspiel Hannover
Beitrag von Michael Laages
Sendung/Text: Deutschlandradio Kultur, 12.12.2015
Audio: MP3-Download der Sendung

Die Schweiz feiert Friedrich Dürrenmatt
25. Todestag des Autors
Moderation: Susanne Burkhardt
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 12.12.2015
Audio: MP3-Download der Sendung

Kalenderblatt – Vor 25 Jahren:
Friedrich Dürrenmatt – Idyllische Kindheit mit Schatten

Beitrag von Eva Pfister
Sendung/Text: Deutschlandradio Kultur, 14.12.2015, 5:50 Uhr
und Deutschlandfunk, 14,12.2015, 9:05 Uhr

Diagnostiker der Welt, nicht ihr Therapeut
Zum 25. Todestag des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt
Ein Beitrag von Matthias Kußmann
Sendung/Text: Deutschlandfunk, 14.12.2015, 16:10 Uhr

Mondfinsternis
Urfassung von „Der Besuch der alten Dame“
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Bearbeitung und Regie: Buschi Luginbühl, Komposition: Hans Hassler, Produktion: DRS 1996
Sendung: SRF 1, 14.12.2015, 14:05 Uhr
Audio: Das Hörspiel kann nach der Sendung 30 Tagen nachgehört werden.

Das Unternehmen der Wega
Hörspiel von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Hans Hausmann, Produktion: DRS 1968
Sendung: WDR 3, 27.12.2015, 20:05 Uhr


Aus dem Archiv:

25. Todestag des Autors – Die Schweiz feiert Friedrich Dürrenmatt
Quelle: Deutschlandradio Kultur, 12.12.2015, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek

Zeitreise: Schriftsteller im Gespräch
Andreas Rummler im Gespräch im Friedrich Dürrenmatt (März 1989)
Quelle: Deutsche Welle, 22.5.2007, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek

Neue Dürrenmatt-Dokumentation
Über den Dokumentarfilm „Friedrich Dürrenmatt. Im Labyrinth“ von Sabine Gisiger
Quelle: Bayern 2, 30.9.2015, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek


Über Friedrich Dürrenmatt:

„Lebendig, wie zu Boom-Zeiten“ – Interview zum Hörspiel

Anna Lischper (HNA): Was zeichnet ein gutes Hörspiel aus?

Frank Schätzlein: Ein gutes Hörspiel arbeitet mit akustischen Materialien und dramaturgischen Mitteln so, dass es einen ‚künstlerischen Mehrwert‘ hat gegenüber dem Lesen bzw. Buch, dem Theater, dem Film. Die Materialien, also Wort, Geräusch, Atmo, Musik und Stille, müssen in der dramaturgischen bzw. radiophonen Gestaltung etwas Spezifisches erschaffen, das allein durch das Hören entsteht.

Was versteht man eigentlich unter einem Hörspiel?

Mehrere Definitionen existieren nebeneinander. Das breite Spektrum reicht vom klassischen, literarischen Hörspiel über dokumentarische Mischformen bis hin zur abstrakten Klangkunst. Das Hörspiel entwickelt sich stets weiter und wird dabei beeinflusst von der Musik, dem Theater, der Literatur und der Medienkunst – eine einzige Definition ist kaum möglich.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hörspiel und einem Hörbuch?

Beim Hörspiel geht es um die radiophone Inszenierung. Es wird nicht nur ein Text vorgetragen, sondern mit den Mitteln der Tontechnik, des akustischen Instrumentariums gearbeitet. Also mit Sprache genauso wie mit Lauten, Geräuschen, Musik und Stille, Raumakustik, Effekten, Sounddesign usw.

Seine Hochzeit hatte das Hörspiel, als es noch kein Fernsehen gab. Wie steht es denn aktuell damit?

Das Hörspiel ist äußert lebendig. Es gibt die traditionellen Produktionsorte, die Studios der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, aber auch eine freie Hörspielszene mit eigenen Festivals. Die Vielfalt reicht von populären Kriminalhörspielen bis hin zur Hochkultur und speziellen Formen der Klang- und Radiokunst.

Es ist also noch zeitgemäß?

Absolut. Es ist eine Kunstform neben anderen. Aber eine Form, die sich künstlerisch immer wieder in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt. Das ändert sich auch nicht durch Film, Fernsehen und multimediale Spielformen, die bestimmte Funktionen übernommen haben.

Wer in der Nachkriegszeit ein Radio hatte, bei dem trafen sich die Nachbarn zum Hörspielhören. Und heute?

Es gibt viele Konstellationen, in denen Hörspiel gehört wird. Vor dem Radio, im Auto, als Podcast vom Smartphone, bei Live-Veranstaltungen im kleinen und großen Kreis. Bundesweit stellen Hörspielfestivals die Live-Präsentation in den Vordergrund.

Geht es da nur um Unterhaltung oder auch um mehr?

So unterschiedlich wie die Ausprägungen sind auch die Funktionen des Hörspiels. Es geht nicht nur um spannende Krimis, kurzweilige Unterhaltung, sondern auch um die radiophone Umsetzung von literarischen Texten oder Theaterstücken, um Gesellschaftskritik im Originalton oder um das Ausloten der Grenzbereiche zu anderen Kunstformen, die Weiterentwicklung der Hörspiel-Dramaturgie.

Wie verändern neue Medien die Hörkunst?

Dadurch ergeben sich viele neue Möglichkeiten. Man kann das Publikum auf eine andere Weise erreichen, Produktionen online stellen – die guten Download-Zahlen sprechen dafür, dass dieses Angebot gerne angenommen wird. Und man kann Stücke realisieren, die mit neuen technologischen Möglichkeiten arbeiten. Interaktive Hörspiele zum Beispiel, die nur über das Internet oder mobil mit dem Smartphone rezipiert werden können.

Das Interview von Anna Lischper (HNA) erschien in redigierter Fassung unter dem Titel „Lebendig, wie zu Boom-Zeiten“ in: Hessische/Niedersächsische Allgemeine (11.11.2015), S. 34.

Aufsatz „Entwicklung und Perspektiven der Digitalisierung des Hörfunks“

Da der 2004 von Harro Segeberg herausgegebene Sammelband „Die Medien und ihre Technik“ inzwischen vergriffen ist, steht der Aufsatz zur Digitalisierung des Radios nun zum Download zur Verfügung:

Von der automatischen Senderegie zum Computer Integrated Radio. Entwicklung und Perspektiven der Digitalisierung des Hörfunks. In: Die Medien und ihre Technik. Theorien – Modelle – Geschichte. Hrsg. von Harro Segeberg. Marburg: Schüren 2004 (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Medienwissenschaft. Bd. 11). S. 398-415.

Inhalt:
• Einleitung
• Forschung
• Entwicklungsphasen der Produktionstechnik im Hörfunk
• Computer und digitale Technik in der Hörfunkproduktion
• Digitaler Hörfunk als „audiovisuelles Medium“?
• Folgen der Digitalisierung für Programme und Sendungen
• Ausblick: Gibt es eine digitale Radioästhetik?

Keywords: Radio, Hörfunk, Digitalradio, Digitalisierung, Radioproduktion, Studiotechnik, Produktionstechnik, Sendetechnik, DAB (Digital Audio Broadcasting), ASMOS (Automatisierte Senderegie Mono oder Stereo), CAR (Computer Aided Radio), Radioprogramm, Radiosendung, Hörspiel, Hörspielproduktion, Digitale Radiokunst, Radioästhetik

Radiosendungen zum 90. Geburtstag von Tankred Dorst (* 19.12.1925)

Ich, Feuerbach
Hörspiel von Tankred Dorst
Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion: SDR 1986
Auszeichnung: Hörspiel des Monats April 1986
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 6.12.2015, 18:30 Uhr
In der Reihe „Spielregeln – Wie man Spielfreude ins Radio bringt“

Texte lesen – Bilder denken. Tankred Dorst zum 90. Geburtstag
Trankred Dorst und Ursula Ehler stellen den Hörern gelesene Bilder aus ihren Werken vor und diskutieren sie im Gespräch mit Barbara Wahlster und dem Literaturwissenschaftler Thomas Wild (Bard College, USA).
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 13.12.2015, 1:05 Uhr

Harrys Kopf
Hörspiel von Tankred Dorst
Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion: SDR 1998
Sendung: SWR 2, 13.12.2015, 18:20 Uhr

Ich soll den eingebildet Kranken spielen
Hörspiel von Tankred Dorst
Regie: Harald Krewer, Komposition: Christian Mews, Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 13.12.2015, 18:30 Uhr

„Ich kann auch gar nicht anders schreiben, als ich bin“
Eine Collage aus Selbstzeugnissen des Dichters Tankred Dorst
Sendung von Marianne Wendt
Regie: Marianne Wendt, Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Sendung: Deutschlandradio Kultur, 13.12.2015, ca. 19:27 Uhr im Anschluss an das Hörspiel

Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben – Ein Versuch über die Wahrheit
Hörspiel von Tankred Dorst
Mitarbeit: Ursula Ehler, Regie: Hans-Gerd Krogmann, Produktion: SDR/Funkhaus Berlin 1991
Sendung: NDR Info, 13.12.2015, 21:05 Uhr


Aus dem Archiv:

Zeitreise: Schriftsteller im Gespräch
DW-Mitarbeiter Klaus Colberg im Gespräch mit Tankred Dorst (Oktober 1996)
Quelle: Deutsche Welle, 26.6.2007, in der ARD-Mediathek
Download: MP3 aus der ARD-Mediathek


Über Tankred Dorst:

Einführung in die Literaturrecherche und Literaturverwaltung mit „Citavi“

Am Mittwoch, 6. Januar 2016 (RRZ, Raum 305), bietet die IT SLM in Zusammenarbeit mit dem IK-Team der Bibliotheken einen Workshop zur Einführung in die Literaturrecherche und -verwaltung mit der Software „Citavi“ an (Kursleitung: Frank Schätzlein, IT SLM). Der Workshop richtet sich an Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/-innen der Universität Hamburg, die gute Computer- und Recherchekenntnisse haben und die Möglichkeiten von „Citavi“ nutzen möchten.

Die Themen der Einführung sind:

  • Überblick über die wichtigsten Funktionsbereiche und Einsatzmöglichkeiten von „Citavi“
  • grundlegende Tipps zu Installation und Nutzung der Software.
  • Literaturrecherche mit Hilfe der Software
  • Möglichkeiten der Literaturverwaltung mit „Citavi“

Anmeldung: Eine Anmeldung über die Website der SUB ist erforderlich, die Zahl der Teilnehmer/-innen ist auf maximal 20 begrenzt. Bitte bringen Sie Ihre UHH-Kennung mit (nicht die STiNE-Kennung), damit Sie sich am PC im Schulungsraum einloggen können.

Der Veranstaltung findet in Rahmen einer Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und den Fachbibliotheken der Universität Hamburg statt und ist Teil des Schulungsangebots zur Vermittlung von Informationskompetenz.

Workshop zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation mit „Citavi“

Am Mittwoch, 28.10.2015 (RRZ, Raum 305), bietet die IT SLM in Zusammenarbeit mit dem IK-Team der Bibliotheken einen Workshop zur Literaturverwaltung und Wissenorganisation mit der Software „Citavi“ an (Kursleitung: Frank Schätzlein, IT SLM). Der Workshop richtet sich an Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/-innen der Universität Hamburg, die bereits grundlegende Erfahrungen im Umgang mit „Citavi“ haben und thematisiert:

  • den Import von bibliographischen Metadaten (aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken) und Inhalten (Texte, Dokumente, Bilder)
  • die Wissensorganisation mit „Citavi“,
  • die Verknüpfung von „Citavi“ und „Word“ sowie
  • die Veränderung des Zitationsstils.

Anmeldung: Eine Anmeldung über die Website der SUB ist erforderlich, die Zahl der Teilnehmer/-innen ist auf 20 begrenzt. Bitte bringen Sie Ihre UHH-Kennung mit (nicht die STiNE-Kennung), damit Sie sich am PC im Schulungsraum einloggen können.

Der Veranstaltung findet in Rahmen einer Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und den Fachbibliotheken der Universität Hamburg statt und ist Teil des Schulungsangebots zur Vermittlung von Informationskompetenz.

Seminare im Sommersemester 2012

Die Seminarbeschreibungen aus den kommentierten Vorlesungsverzeichnissen für das Sommersemester 2012:

„Sound – Sounddesign – Soundscapes“ (HafenCity-Universität Hamburg)

Der „Sound“ bzw. das „Sounddesign“ prägt die Gestaltung von Kino- und Fernsehfilmen heute genauso wie die Gestaltung ganzer Radio- und Fernsehprogramme. Aber auch die uns in der jeweiligen Stadt, in einem Stadtteil oder auf dem Land/in der Natur umgebende Umwelt hat ihren ganz eigenen Sound, sie besitzt „Grundgeräusche“ und „Soundmarks“ – und bildet eine ganz spezifische Klanglandschaft bzw. ein „Soundscape“. Im Seminar wollen wir uns mit diesen klangbezogenen Phänomen beschäftigen und verstehen, wie das Hören funktioniert, was genau „Sound“ ist, was die Arbeit von „Sounddesignern“ ausmacht, wie der spezifische Klang unterschiedlicher Filme, Sendungen und Programme gestaltet ist, … [Weiterlesen …]

„Projektseminar zum Web 2.0: Arbeiten, Publizieren und Kommunizieren mit Social Media“ (Universität Hamburg)

Das Seminar bietet zum einen eine Einführung in die Grundlagen von Social Media und die praktische Arbeit mit Publikations- und Kommunikationsformen wie Weblogs, Micro-Blogs, Wikis, Social Tagging, Social Networking, Media Sharing, Podcasting u. ä. Zum anderen erstellen wir im Laufe der Vorlesungszeit gemeinsam Inhalte und Beiträge für ein Social-Media-Netzwerk zum Themenbereich (SLM-)Studium, Internet und Social Media. Unser Projekt ist ein Informations-, Lern- und Kommunikationsangebot für (SLM-)Studierende, das die Potentiale von Social Media (im Studium) in kleinen Beiträgen thematisiert und gleichzeitig exemplarisch umsetzt – und dies nicht nur innerhalb des Seminars, sondern als öffentliches Webangebot für alle Interessierten. [Weiterlesen …]

„Projektseminar zur Medien- und Informationskompetenz: Konzeption und Realisation eines Internetportals“ (Universität Hamburg)

Studierende nutzen im Rahmen des Studiums eine Vielzahl von Webportalen (AGORA, CommSy, STiNE, Mail-Accounts, Social Networks) und Internetseiten (Fachbereich, Institute und Studiengänge, Staatsbibliothek, RRZ); gleichzeitig benötigen Sie für fachbezogene, fachübergreifende und allgemeine Recherchen eine Reihe von unterschiedlichen Suchwerkzeugen wie Bibliothekskataloge, Aufsatzdatenbanken, Faktendatenbanken, virtuelle Fachbibliotheken und Fachportale, wissenschaftliche Suchmaschinen, Internetsuchmaschinen, Volltext-Datenbanken, Pressearchive usw. sowie Hilfen für die Suche (Auswahl des passenden Recherchewerkzeugs, Tipps zu Suchstrategien und -befehlen u. ä.). Ziel des Projektseminars ist es, für jedes Fachgebiet aus SLM I und II ein kleines Internetportal zu erstellen, das Studierende – und Lehrende – als Startseite für ihren Browser einrichten können, um dort auf einen Blick einen strukturierten Zugang zu den wichtigsten Instrumenten für ihre tägliche Arbeit zu bekommen. [Weiterlesen …]

„Recherche und Informationskompetenz“ (Universität Hamburg)

Bereits im Studium an spielt die Suche nach Informationen, Daten und Dokumenten eine zentrale Rolle; die Anforderungen an die eigene Recherche- und Informationskompetenz setzen sich in anderer Form (mit anderen Zielen, Inhalten, Informationsmitteln- und quellen) im Praktikum und in der Berufspraxis fort. Um Ihre praktischen Fähigkeiten in der Recherche systematisch zu entwickeln, bekommen Sie in diesem Seminar zunächst eine Einführung in das Konzept der Informationskompetenz sowie das Informationswesen und lernen dann die wichtigsten Techniken für die fachbezogene und fachübergreifende Recherche in Studium und Beruf kennen – immer anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen thematischen und beruflichen Zusammenhängen. Während des Semesters können alle Teilnehmer/-innen auch eigene Recherchethemen bearbeiten, in denen sie die erlernten Strategien anwenden. [Weiterlesen …]

„Buchlayout/Zeitschriftenlayout (InDesign)“ (Universität Hamburg)

In etlichen Branchen und Arbeitsfeldern gibt es keine feste Unterscheidung mehr zwischen denjenigen, die Texte schreiben bzw. Inhalte erstellen, und denjenigen, die die Texte bzw. Medienprodukte für die Veröffentlichung gestalten. Insofern ist es sinnvoll, sich für solche Arbeitsbereiche auch Grundkenntnisse in der Seiten-, Text- und Bildgestaltung anzueignen. Das Seminar richtet sich an Einsteiger/-innen und vermittelt im Rahmen von praktischen Übungen am Computer die Grundlagen von Desktop-Publishing, Buch- und Zeitschriftenlayout. [Weiterlesen …]

Projektseminar zum Web 2.0: Arbeiten, Publizieren und Kommunizieren mit Social Media

Seminarbeschreibung

Das Seminar bietet zum einen eine Einführung in die Grundlagen von Social Media und die praktische Arbeit mit Publikations- und Kommunikationsformen wie Weblogs, Micro-Blogs, Wikis, Social Tagging, Social Networking, Media Sharing, Podcasting u. ä. Zum anderen erstellen wir im Laufe der Vorlesungszeit gemeinsam Inhalte und Beiträge für das Projekt „SLMzwonull„, ein Online-Netzwerk zum Themenbereich (SLM-)Studium, Internet und Social Media. Unser Projekt ist ein Informations-, Lern- und Kommunikationsangebot für (SLM-)Studierende, das die Potentiale von Social Media (im Studium) in kleinen Beiträgen thematisiert und gleichzeitig exemplarisch umsetzt – und dies nicht nur innerhalb des Seminars, sondern als öffentliches Webangebot für alle Interessierten.

Voraussetzung für die Teilnahme sind ein sicherer Umgang mit Computer und Internet, ein Internetzugang, die Freude am intensiven und selbständigen Arbeiten mit Software und Web-Angeboten sowie die Bereitschaft, Software auf dem eigenen Computer zu installieren, um damit in der praktischen Arbeit Erfahrungen zu sammeln.

Seminarthemen

• Merkmale und Besonderheiten von Social Media und Web 2.0
• Grundlagen und Praxis von Weblogs (WordPress), Micro-Blogging (Twitter), Wikis, Social Tagging/Indexing, Social Bookmarking/Cataloging (Delicious, CiteULike, BibSonomy), Podcasting (Podcampus, Lecture2Go, YouTube), RSS u. a.
• konzeptionelle und inhaltliche Weiterentwicklung des Projekts „SLMzwonull
• Ausbau des Netzwerks von „SLMzwonull“
• Erstellen/Zusammenstellen von Inhalten für Social Media im Hochschulkontext
• Beobachtung und Auswertung der Nutzung unserer Projektseiten
• Entwicklung von Ideen und Perspektiven für die Fortsetzung des Projekts

Prüfungsform

3 Leistungspunkte | Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme/Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) die Mitarbeit am Projekt: das Erstellen/Zusammenstellen von Inhalten, die Auswertung der Nutzung und die Weiterentwicklung des Projekts.

Seminar zu Buchlayout/Zeitschriftenlayout (InDesign)

Seminarbeschreibung

In etlichen Branchen und Arbeitsfeldern gibt es keine feste Unterscheidung mehr zwischen denjenigen, die Texte schreiben bzw. Inhalte erstellen, und denjenigen, die die Texte bzw. Medienprodukte für die Veröffentlichung gestalten. Insofern ist es sinnvoll, sich für solche Arbeitsbereiche auch Grundkenntnisse in der Seiten-, Text- und Bildgestaltung anzueignen. Das Seminar richtet sich an Einsteiger/-innen und vermittelt im Rahmen von praktischen Übungen am Computer die Grundlagen von Desktop-Publishing, Buch- und Zeitschriftenlayout.

Voraussetzung für die Teilnahme sind ein sicherer Umgang mit dem Computer und die Freude am intensiven und selbständigen Arbeiten mit Software.

Seminarthemen

• Gestaltungsregeln des klassischen Seitenlayouts/Satzspiegels
• Buch- und Zeitschriftenlayouts
• Arbeitsweise, Grundprinzipien und -funktionen von Layout-Programmen
• Layout mit InDesign in der Praxis: z. B. Seitengestaltung/Makrotypografie, Schriftgestaltung/Mikrotypographie, Absatz- und Zeichenformate, Arbeiten mit Rahmen und Musterseiten, Abbildungen, Ebenen, Erstellen von Druckvorlagen u. ä.
• Grundlagen der Bildgestaltung/-bearbeitung für Abbildungen im Layout

Prüfungsform

3 Leistungspunkte | Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum sowie die Vor- oder Nachbereitung der Sitzungen (Tutorials) und (b) ein kleines Produktportfolio mit den im Seminar/in den Sitzungen erstellten Layouts.

 

Seminar zu Recherche und Informationskompetenz

Seminarbeschreibung

Bereits im Studium an spielt die Suche nach Informationen, Daten und Dokumenten eine zentrale Rolle; die Anforderungen an die eigene Recherche- und Informationskompetenz setzen sich in anderer Form (mit anderen Zielen, Inhalten, Informationsmitteln- und quellen) im Praktikum und in der Berufspraxis fort. Um Ihre praktischen Fähigkeiten in der Recherche systematisch zu entwickeln, bekommen Sie in diesem Seminar zunächst eine Einführung in das Konzept der Informationskompetenz sowie das Informationswesen und lernen dann die wichtigsten Techniken für die fachbezogene und fachübergreifende Recherche in Studium und Beruf kennen – immer anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen thematischen und beruflichen Zusammenhängen. Während des Semesters können alle Teilnehmer/-innen auch eigene Recherchethemen bearbeiten, in denen sie die erlernten Strategien anwenden.

Die Lehrveranstaltung ist als Blended-Learning-Kurs konzipiert, das heißt, dass sich die Arbeit im Plenum und Praxis- bzw. Onlinephasen (mit der Plattform AGORA) abwechseln und gegenseitig ergänzen. Um die Übungen und Praxiseinheiten vorzubereiten und zu begleiten werden Tutorials und verschiedene Online-Dienste eingesetzt. Voraussetzungen für die Teilnahme sind: ein sicherer Umgang mit Computer und Internet, ein Internetzugang und die Bereitschaft unterschiedlichste Formen und Ressourcen der Recherche zu nutzen, um damit in der praktischen Arbeit Erfahrungen zu sammeln.

Seminarthemen

• Modelle und Praxis der Informationskompetenz
• Bibliotheken, Archive, Dokumentations- und Informationszentren, Webis und SSG
• Merkmale, Unterschiede und Anwendungsbereiche der Informationsmittel für die Recherche
• Recherchestrategien
• Suchtechniken und -befehle
• Recherche in lokalen, regionalen, nationalen und internationalen (Meta-)Katalogen
• Allgemeine, fachübergreifende, fachbezogene und spezielle Datenbank-Recherche
• Allgemeine Internetrecherche (im „Surface Web“ und „Web 2.0“)
• Fachliche und spezielle Internetrecherche (im „Deep Web“)
• Virtuelle Fachportale/Fachbibliotheken
• Dokumentenserver und Volltextrecherche
• Recherche nach Pressematerialien, Zugangswege zu journalistischen Beiträgen
• Quellenanalyse, -kritik und -bewertung (Online- und Print-Veröffentlichungen)

Prüfungsform

3 Leistungspunkte | Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) wahlweise entweder eine praktische Prüfung (das Bearbeiten und Lösen von Rechercheaufgaben aus den in der Lehrveranstaltung vorgestellten Bereichen) oder die Bearbeitung eines eigenen Rechercheprojekts (z. B. eine berufliche, journalistische oder fachbezogene Recherche) mit einer kurzen schriftlichen Dokumentation der Vorgehensweise.

Literaturempfehlungen

• Baasner, Rainer; Kristina Koebe: Wozu.was.wie. Literaturrecherche und Internet. Stuttgart: Reclam 2000.
• Haller, Michael: Recherchieren. 6. überarb. Aufl. Konstanz: UVK 2004 (= Praktischer Journalismus. Bd. 7).
• Hans, Florian: Internetrecherche – professionell suchen im WWW. Hamburg: b-und-r-Verlag 2002 (= Visual-learning-Seminar).
• Karzauninkat, Stefan: Die Suchfibel. 3. Aufl. Leipzig: Klett 2002 [SoWi]. Onlineversion (23.3.2007): http://www.suchfibel.de (Stand: 25.7.2007).
• Reimann, Bernd: Internet für geisteswissenschaftliche Berufe: Auffinden, Auswahl, Gestaltung und Darbietung von Informationen im World-Wide-Web. Neuwied: Luchterhand 1999.
• RRZN (Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen, Universität Hannover): Suchen & finden im Internet oder: „Die Nadel im Heuhaufen“. Kataloge, Besprechungsdienste, Suchmaschinen, Spezialsuchdienste, fachliche Suchdienste. 6., veränd. Aufl., komplett überarb. Hannover: RRZN 2001.
• Schöfthaler, Elke: Die Recherche. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. Berlin: Econ 2006 (= Journalistische Praxis).
• Steiner, Peter M.: Effektiv arbeiten mit dem Internet. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges. 2006.
• Weilenmann, Anne-Katharina: Fachspezifische Internetrecherche. Für Bibliothekare, Informationsspezialisten und Wissenschaftler. München: Saur 2006 (= Bibliothekspraxis. Bd. 38).

Linkempfehlungen

• Association of College and Research Libraries (ACRL): Information Literacy Resources. URL: http://www.ala.org/acrl/issues/infolit (Abruf am 31.10.2008).
• DBIS – Datenbank-Infosystem (Universität Regensburg). URL: http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/dbinfo/ (Abruf am 31.10.2008).
• Hartges, Hans-Dieter (Red.): hbz-Werkzeugkasten (Hochschulbibliothekszentrum NRW). URL: http://digilink.digibib.net/wk/links.pl (Abruf am 31.10.2008).
• Informationskompetenz.de – Vermittlung von Informationskompetenz an deutschen Bibliotheken. URL: http://www.informationskompetenz.de (Abruf am 31.10.2008).
• Institute for Learning and Research Technology, University of Bristol:Internet Detective – Wise up to the web. URL: http://www.vts.intute.ac.uk/detective/ (Abruf am 31.10.2008).
• Karzauninkat, Stefan: Die Suchfibel. Wie findet man Informationen im Internet? Onlineversion, URL: http://www.suchfibel.de (Abruf am 25.7.2007).
• Linktipps für die wissenschaftliche Informationssuche von Sciencegarden, URL: http://www.sciencegarden.de/ressourcen/recherche (Abruf am 31.10.2008).
• Oberauer, Johann u. a.: Journalistenlinks.de – Webverzeichnis. URL: http://www.journalistenlinks.de/ (Abruf am 31.10.2008).
• Schätzlein, Frank (Red.): Bibliographie, Recherche und Information. URL: http://www.frank-schaetzlein.de/links/recherche-links.htm (Abruf am 31.10.2007).
• Werle, Rainer: Handbuch Internet-Recherche. URL: http://www.werle.com/intagent/index.htm (Abruf am 31.10.2008).